Am 23. Mai 2019 hatten sich die Verhandlungsdelegationen der Deutschen Orchestervereinigung und des Landesverbands Mitte des Deutschen Bühnenvereins auf Eckpunkte einer möglichen Neuregelung der Mindesthonorare für Aushilfen bei den kommunalen Orchestern in NRW verständigt. Diese Neuregelung sah sowohl eine moderate Erhöhung der Honorare als auch eine Staffelung im Hinblick auf die Eingruppierung der Orchester vor. Leider wurde dieses Ergebnis von den Orchestermanagern in NRW mehrheitlich nicht akzeptiert. Die Mindesthonorare für Orchesteraushilfen im Bereich des Landesverbands Mitte sind seit 2004 nicht mehr angehoben worden; demgegenüber sind die Tariflöhne seit 2004 um über 35% gestiegen. Eine angemessene Anpassung ist daher überfällig und wird von der  OK NRW und der DOV unverändert gefordert. Ab sofort empfehlen wir allen Orchesteraushilfen in NRW, mindestens die Sätze zu verlangen, die in den bisherigen Verhandlungen als Kompromiss akzeptabel erschienen: Orchester ab Kategorie A und aufwärts: Probensatz 135 €, Aufführungssatz 200 € Orchester mit Eingruppierung unterhalb A: Probensatz 130 €, Aufführungssatz 190 €

Verhandlungen zur Neuregelung der Aushilfssätze gescheitert